Wichtige Hilfestellen für Betroffene von Mobbing
1. Nummer gegen Kummer
- Kinder- und Jugendtelefon: 116 111
- Elterntelefon: 0800 1110 550
- Online-Beratung: www.nummergegenkummer.de
- Kostenlose, anonyme Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern zu allen Fragen rund um Mobbing, Gewalt und Konflikte.
2. Bündnis gegen Cybermobbing e.V.
- Website: www.buendnis-gegen-cybermobbing.de
- Informationen, Online-Beratung, Präventionsmaßnahmen und Unterstützung speziell bei Cybermobbing.
3. JugendNotmail
- Website: www.jugendnotmail.de
- Anonyme Online-Beratung für Kinder und Jugendliche bei Sorgen und Problemen, darunter Mobbing.
4. Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Mobbing e.V. (DGPI)
- Website: www.mobbing-hilfe.org
- Beratung und Vermittlung von Selbsthilfeangeboten, umfassende Infos zu Mobbing und Prävention.
5. Aktion Mensch - „Behaupte dich gegen Mobbing“
- Website: www.aktion-mensch.de/behaupte-dich-gegen-mobbing
- Bundesweite Initiative, die Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, sich selbstbewusst gegen Mobbing zu wehren. Kostenlose Unterrichtsmaterialien, Schulaktionen und Workshops – besonders für Schulen, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte.
6. Erziehungsberatungsstellen und Schulpsychologische Dienste
- Beratungsangebote vor Ort, meist unter Trägerschaft von Städten, Gemeinden oder freien Wohlfahrtsträgern. Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Eltern sowie Kontakt zu Vertrauenslehrern, Schulsozialarbeit und Anti-Mobbing-Teams an Schulen.
7. Selbsthilfegruppen und Online-Foren
- Website (Selbsthilfegruppen-Suche): www.nakos.de
- Austausch mit anderen Betroffenen, gemeinsame Bewältigungsstrategien.
8. Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienste
- Bei schweren psychischen Belastungen durch Mobbing können Kinder- und Jugendpsychiatrien sowie Psycholog:innen helfen.
9. Polizei und Notruf
- Notruf: 110 (Polizei), 112 (medizinische Notfälle)
- Besonders bei akuter Bedrohung oder Gefahr.
Weitere Tipps für Betroffene
- Sprich mit Vertrauenspersonen wie Eltern, Lehrern oder Freunden.
- Dokumentiere Mobbing-Vorfälle (z.B. mit Screenshots bei Cybermobbing).
- Scheue dich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Alle genannten Anlaufstellen sind kostenlos und anonym nutzbar.


