"Haltung ohne Hass" von Ahmad Mansour

Menschen haben verlernt, miteinander zu reden.

In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zunehmend von Empörung, Misstrauen und Feindbildern geprägt sind, setzt Ahmad Mansour mit seinem Buch „Haltung ohne Hass“ ein klares Zeichen. Der Diplompsychologe, Autor und Experte für Radikalisierungsprozesse beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Ursachen extremistischer Einstellungen und den Folgen gesellschaftlicher Polarisierung.

Mansour wurde 1976 in Tira bei Kfar Saba geboren. Er ist arabischer Israeli und deutscher Staatsbürger. Als Berater arbeitet er unter anderem mit Schulen, Sicherheitsbehörden und Familien zusammen. Sein Engagement richtet sich gegen Antisemitismus, Islamismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit.

In „Haltung ohne Hass“ beschreibt Ahmad Mansour eine Gesellschaft, die zunehmend verlernt hat, mit Andersdenkenden konstruktiv zu streiten, ohne das Gegenüber sofort zum Feind zu erklären. Dabei ist genau diese Fähigkeit eine wesentliche Voraussetzung für eine lebendige Demokratie.

Zu dem Buch “Haltung ohne Hass”